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Steinlaternen, Pagoden & Stupa

Steinlaternen im Asiagarten
Die ersten Steinlaternen gelangten mit der Einführung des Buddhismus von China nach Japan. Aufgrund ihrer Historie, haben Steinlaternen scheinbar im Japangarten eine solch zentrale Bedeutung. Ursprünglich dienten die chinesischen Steinlaternen hauptsächlich zur Beleuchtung buddhistischer Tempelanlagen. In der Folgezeit fanden Steinlaternen vermehrt auch Verwendung in shintoistischen Schreinen. Dabei waren sie scheinbar von den buddhistischen Tempelanlagen inspiriert.
In der Neuzeit wurden Steinlaternen auch in japanischen Teehäusern implementiert. Vor allem sollten die Steinlaternen den Weg zu den Teehäusern beleuchten, so wie man es bei den Tempeln und Schreinen gesehen  hat. Vor allem wurden diese ursprünglich nur im religiösen Rahmen verwendeten Lichtquellen als Teil japanischer Gartenplanung mit einkalkuliert. Von Japan aus haben sie die sogenannten japanischen Steinlaternen oder Steinlampen erst in Asien ausgebreitet, gerade in der Zeit, als es noch kein elektrisches Licht gab, sondern die Steinlampen mit Feuer bestückt wurden. Mit der Verbreitung asiatischer Kultur in Europa, haben die Steinlaternen auch in der westlichen Welt Einzug als Dekoelemente gehalten. Heute verzaubern die sogenannten japanischen Steinlaternen oder japanischen Steinlampen unsere westlichen Asiagärten und verleihen diesen einen asiatischen Flair. 

Die Historie der Stupas
Ursprünglich geht die Entstehung der Stupas auf Grabhügel zurück, die man bei der Beerdigung der Toten angelegt hat. Später hat man in die Mitte des Grabhügels einen Stab gesetzt. Der Stab war die Verbindung der Erde und damit des Toten zum Universum. Die Erdwölbung ist das Zeichen für das Universum, quasi der Ausgleich für Energie und Irdisches. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Form des schlichten Grabhügels zu den Stupas, wie man sie heute noch kennt. In der Folge entstanden viele kleinere Stupas.

Bekannt sind die Stupas von Sanchi in Indien. Die vier Grundelemente der Stupas lassen sich hier schon gut erkennen: Eine Bodenplattform, ein kugelförmiges Gewölbe, eine Kammer zur Reliquienaufbewahrung, eine Spitze zum Universum.

Die Stupa und die Verbindung zu Buddha
Nach dem Tod von Buddha wurden seine Reliquien in acht Teile geteilt, die man in acht Stupas verbracht hat. Die acht Stupas wurden an acht Könige zur Aufbewahrung übergeben. Kaiser Ashoka ließ etwa 200 Jahre nach dem Tod von Buddha diese acht Stupas mit den Reliquien Buddhas zusammengetragen und die Reliquien erneut auf 84,000 Stupas aufgeteilt. Diese 84.000 Stupas ließ Ashoka in seinem Kaiserreich verteilen. Noch heute werden Stupas mit den Reliquien Buddhas zum Kauf angeboten. Hier ist natürlich höchste Vorsicht angesagt. Diese Gedanken wurden im Buddhismus aufgenommen und weitergetragen. Buddha selbst soll den Bau von Stupas angewiesen haben.

Die Bedeutung, eine Stupa zu errichten
Eine Stupa zu bauen gehört zu einer der achtzehn Wohltaten, die man zur Vorbereitung auf das Nirwana verwirklichen kann. Größere Stupas werden mit Tsa-Tsas ausgestattet. Tsa-Tsas sind Abbildungen und Figuren, die Buddhas und Götter darstellen. Eine Wohltat ist es ebenso, eine Stupa zu umschreiten.

Die Stupas in unserem Wayan-Living Onlineshop sind aus massivem Lavastein geschlagen. Wir führen mehrer Größen von Stupas, die wir je nach Größe und Gewicht mit Paketversand oder Speditionversand liefern. Die Lieferung eine Stupa ist innerhalb Deutschlands, nach Österreich, in die Schweiz und das europäische Ausland möglich.