Buddhismus und Yoga - Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser beiden Lehren

Buddhismus und Yoga – Was haben die beiden Konfessionen gemeinsam

Wirft man einen Blick in die meist puristisch eingerichteten Yogastudios, fällt nicht selten eine Buddhastatue in den Augenschein. Die Lehre Buddhas, der Buddhismus, und die Lehre der Yogis scheinen einige Parallelen in sich zu vereinen. Wir wagen einen Versuch, uns den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu nähern und herauszufinden.

Sind Buddhismus und Yoga Konfessionen?

Der Buddhismus gehört neben dem Christentum, dem Judentum, dem Islam und dem Hinduismus zu den größten anerkannten Religionen dieser Welt. Der Buddhismus bezieht sich auf die Lehren des Siddharta Gautama, der im 5. bzw. 6. Jahrhundert im heutigen Gebiet Indiens gelebt hat. Er wird als der historische Buddha bezeichnet und hat entsprechend seines Lebens, Wirkens und seiner Lehren die Grundlagen für den Buddhismus geschaffen. 
Yoga hat vielerlei Ausprägungen und es lassen sich von philosophischen Überlegungen über Spiritualität bis zu körperlichen Übungen ganz unterschiedliche Verständnisse für den Begriff Yoga feststellen. In unserer westlichen Kultur verbindet man Yoga mit einer Reihe körperlicher und geistiger Übungen und Praktiken, wie Asanas, Yama, Niyama, Pranayama, Pratyahara, Kriyas, Meditation und Askese.
Während allerdings im Buddhismus die Existenz eines oder mehrerer Götter verneint wird, lenkt man im Yoga die Energie auf die eine göttliche Kraft, das Zentrum. Man könnte fast meinen, dass Yoga eher als Religion anzusehen ist als der Buddhismus. Auch wenn viele Techniken und Formen des Yoga im Buddhismus und Hinduismus zu finden sind, wird Yoga von den Anhängern aller Weltreligionen praktiziert.
Ursprünglich waren die Lehren der Yogis rein spirituell, mit dem Ziel, durch Meditation Erleuchtung zu erlangen. Im Laufe der Zeit entstanden verschiedene Ausprägungen des Yoga. Einige legten ihren Schwerpunkt auf die Meditation, andere auf körperliche Übungen, Atemübungen oder auch auf Askese. In unserer westlichen Welt hat sich Yoga insbesondere mit den körperlichen Übungen in Verbindung mit geistiger Konzentration etabliert und zu großer Beliebtheit gefunden. Der Körper soll gefestigt und mobilisiert werden, um so etwa möglichst lange in einer bestimmten Position verbleiben zu können, wie etwa dem Lotussitz. Diese Sitzhaltung kennt man auch im Buddhismus. Buddha meditierte oft in der Lotussitzhaltung, in welcher die Beine ineinander verschränkt sind, der Körper ist aufrecht, die Augen geschlossen, die Hände können ineinander gelegt sein.Viele Buddhastatuen werden in der typischen Yogihaltung dargestellt.

Historische Entwicklung von Yoga und Buddhismus

Der Buddhismus ist auf den Lehren des Königssohn Siddharta Gautama zurück zu führen, der etwa im 5. Jahrhundert vor Christus im heutigen Gebiet Indiens wirkte. Die Lehren Buddhas wurden in den ersten hundert Jahren nach dem Ableben Buddhas durch Erzählen weitergetragen. Erst hundert Jahre nach dem Tod Buddhas Begann man, seine Lehren aufzuschreiben und diese zu verbreiten.
Die ältesten Beschreibungen, die auf die Anwendungen der Techniken des Yoga passen, stammen aus einer Zeit um 700 vor Christus. Atemübungen, mit der Konzentration der Sinne und meditative Übungen, lassen auf die Methoden des Yoga schließen. Zwar entspringen Yoga und Buddhismus gänzlich unterschiedlicher Wurzeln, doch haben sich beide Lehren in der Zeit ihrer Entstehung parallel und unter Anwendung gleicher und ähnlicher Techniken entwickelt.

Philosophische Betrachtungen im Yoga und im Buddhismus

Yogis wie auch Buddhisten nehmen es mit der Wahrheitsfindung und dem Wahrheitsgrundsatz sehr ernst. Der Weg des Dharma ist in beiden Bereichen die Grundlage der weltanschaulichen Betrachtung. Die Lehre des Buddha basiert auf der Lehre der Vier Edlen Wahrheiten, die der ethischen und kosmopolitischen Betrachtung der Yogis sehr ähnelt.
Mitfühlend gegenüber allen Lebewesen zu sein, gilt für Buddhisten wie auch für Yogis gleichermaßen. Sowohl im Yoga wie auch im Buddhismus ist die Achtung anderer Lebewesen ein hohes Gut. Beide Lehren gehen auch von der Wiedergeburt des Menschen und anderer Lebewesen aus. Das Karma bereitet sich im irdischen Dasein bereits auf die Wiedergeburt vor. Die Yogis gehen allerdings davon aus, dass das Karma determiniert, also vorbestimmt ist, während Buddhisten davon ausgehen, dass man das Karma durch gute oder schlechte Taten beeinflussen kann.  Eine gute Tat wäre im Buddhismus, eine Buddhastatue zu erschaffen oder diese aufzustellen. Auch symbolische Statuen für Buddha und den Buddhismus, wie das Aufstellen einer Pagode, gelten als positives Wirken.
Auch das Loslassewunderschöner Buddha handgeschlagenn ist für  beide Betrachtungen von zentraler Bedeutung. Neid und Gier sowie das unkontrollierte Anhäufen von Besitztümern wird in den Lehren des Yoga und des Buddhismus abgesagt. Das Loslassen wird geradezu geübt und trainiert. Das Festhalten an Materiellem und an Irdischem führt zu schlechten Gedanken und Gefühlen.
Das übergeordnete Ziel der Yogis ist das Erwachen, ein vollkommen übergeordneter geistiger und seelischer Zustand über der normalen Bewußtseinsebene. Dies kann im Yoga durch regelmäßiges, konstantes Trainieren erreicht werden. Im Buddhismus ist die höchste Stufe des erreichbaren der Zustand der Erleuchtung, mit dem man nach dem Tod die höchste Stufe erreicht und vom Karma der Wiedergeburten befreit ist.

Bedeutung des Aufstellen einer Buddhastatue

Für Buddhisten gilt es stets alle gute Tat, die Lehren des Buddha durch Aufstellen und Zeigen von buddhistischen Symbolen zu verbreiten. Die meditativen Stellungen Buddhas sind auch Symbole für Yogis, sich fortwährend der Einstellungen und Haltungen zu erinnern. Der Weg Buddhas war im irdischen Dasein sehr ähnlich, wie es die Lehren der Yogis vermitteln. Die vielen Parallelen der beiden Philosophien bzw Religion lässt auch die Verwendung übergreifender Symbole zu.  Das Aufstellen einer Buddhastatue im Garten oder im Wohnbereich bekundet möglicherweise die persönliche Haltung, erinnert auch stets an die Lehren des Yoga und des Buddhismus. Vielen Yogis gilt Buddha mit seiner Symbolkraft als der Lehrmeister. Deshalb wird eine Buddhastatue gerne als Vorbild für das eigene Tun und die eigene Einstellung verwendet.
Mit einer Buddhastatue von Wayan Living wird der Betrachter jahrelang große Freude haben. Die handgemeißelten Steinstatuen haben eine besondere Wirkung auf jeden Betrachter. Jede Buddhastatue ist so individuell wie jeder Yogi und Buddhist. Bei Wayan Living wird jede Buddhastatue vor der Abreise aus Asien vom Bali Priester Mangku in einer eigenen Buddha Zeremonie geweiht. So kommt jede Buddhastatue, ausgestattet mit einem ganz speziellen Spirit, bei seinem künftigen Besitzer an. Die sorgfältige Auswahl einer Buddhastatue ist Teil des Wirkens eines jeden Yogi und Buddhisten.   

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