Gräser bringen Gartenfiguren und Steinskulpturen im Asiagarten zur Geltung

Der neue Gartentrend heißt "Graslandschaften"

Gräser erfreuen sich in den letzten Jahren in der Gartenlandschaft zunehmender Beliebheit. Das bevorstehende Gartenjahr verspricht ein besonders grastrendiges Jahr zu werden. Jetzt wird es Zeit, die ersten warmen Tage des Frühsommers zu nutzen und ein Gartenkonzept für die neue Gartensaison zurecht zu legen.

Gras ist mehr als nur ein Stück Rasen

Immergrüne Gräser und Farne laden zum Verweilen auf einer Parkbank ein. Manch einer wird das Gras nur in Form seines Rasens oder in Form landwirtschaftlicher Nutzflächen kennen. Dabei gibt es viele hundert Grassorten, die in ihrem Aussehen und ihrem Einsatzbereich ein wahrlich breites Spektrum abdecken. Ziergräser finden zunehmend mehr Liebhaber, weil sie unter anderem ganzjahrestauglich sind. Einerseits werden die Gräser wegen ihres dekorativen Grüns zunehmend beliebter. Aber, es gibt viele Grassorten, die mit beeindruckenden Blütenständen die Blicke gefangen nehmen. Im Winter können die Gräser stehen bleiben und zaubern mit einer darüberliegenden Schneedecke träumerische Bergkulissen in die Landschaft. Hohe Gräser, wie Bambus oder Schilf etwa, werden im Winter in Bündeln wir große Besen abgebunden. Mit einer Lichterkette umwickelt, bringen sie eine zauberhafte Atmosphäre in die Winterlandschaft.
Die vielen hundert Grassorten die es gibt, reichen von ausläufernden Bodendeckern bis zum haushohen Bambus. Gärtner lieben diese vielfältig einsetzbare Auswahl der Gräser ohnehin. Es gibt schattentaugliche Sorten ebenso wie Grassorten, welche die pralle Sonne gut vertragen und in der prallen Hitze prächtig gedeihen. Der Anspruch der Gewächse, ob trockene oder nasse Böden von den Grastypen bevorzugt werden, kann dem vorgesehenen Einsatz im eigenen Garten entgegen kommen. Auch an Gräsern mit Blüten gibt es eine reiche Auswahl. Die Ziergräser Indian Summer oder das Rote Liebesgras etwa sorgen für eine wahrhaft liebliche Stimmung.

Gräser im und am Gartenteich

Wer einen Gartenteich besitzt, hat es anhand der Vielfalt an Wassergräsern nicht leicht, die richtige Auswahl zu treffen. Anders herum gesagt, ist die Auswahl an Wassergräsern schier unerschöpflich. Man kann unter zahlreichen, der Boden- und Wasserbeschaffenheit entsprechend adäquaten Gräsern wählen. Im seichten Uferbereich lassen sich andere Grassorten anpflanzen, als in tieferen Wasserzonen. Die Gräser im Gartenteich, die zur Reinigung des Wassers von Nutzen sein können, erfüllen für den Betrachter natürlich auch optische Zwecke. Ziel ist es, dass die Uferzone des Gartenteichs harmonisch in den festen Gartenboden übergeht. Die Gräser können aber auch eine optische Abgrenzung darstellen, zum Beispiel wenn eine Trennung zum Nachbargrundstück gewünscht ist.

Immergrüne Graslandschaft

Immergrüne Gräser stellen einen beeindruckenden Kontrast zu der kargen Landschaft während der Winterzeit dar. Hier muss beachtet werden, dass manche Gräser im Herbst ihre Farbe wie die Blätter eines Baumes wechseln und dann im Winter braun sind. Andere Grassorten behalten ihre grüne Farbe ganzjährig. Alle Gräser haben ihren eigenen und individuellen Charme, mit dem sie das Gesamtbild des Gartens in eine Zauberlandschaft versetzen. Der aktuelle Gartentrend geht hin zu einer bunten Mischung aus verschiedenen Grassorten. Am besten werden verschiedene Gräser in einzelnen Bereichen des Garten arrangiert. Diese können gut mit Sanddünen, großen Steinen oder Wegplatten angelegt werden. So entsteht eine Gartenlandschaft, welcher sich das Auge und die Seele gerne hingeben. In hochgewachsenen Grasgruppen wird eine Steinfigur einen schönen Überraschungseffekt auslösen. Zum Beispiel die Göttin Devi als Steinfigur oder ein stehender Steinbuddha können hier beeindrucken. Immergrüne Gräser aus Asien halten in den letzten Jahren in vielen Varianten Einzug in unsere Gärten. Im Asiagarten sind immergrüne Gräser selbstverständlich. Asiatische Steinstatuen, wie Buddhafiguren und Osterinselskulpturen, verbinden sich mit Bambus und Graslandschaften zu einer traumhaften Gartenkulisse. So bekommt der heimische Garten eine wohlfühlige Atmosphäre. Versteckt unter mannshohen Gräsern wecken Steinfiguren wie ein Buddha, der Elefantengott Ganesha oder die Göttin Shiva, inspirierende Gedanken.

Gräser in Blumentöpfen und Trögen

Auch in Blumenkübeln und Töpfen geben die Gräser ein beeindruckendes Bild von sich. Auf der Terrasse oder auf den Balkon schafft man sich eine entspannte Atmosphäre. Von Vorteil ist, dass die meisten Gräser in Blumentöpfen gut zurück zu schneiden sind. Das verschafft Vorteile, wenn die Blumentöpfe im Winter eingelagert werden müssen. So lassen sich die Töpfe während der Einlagerung im Winter gut übereinander stapeln und brauchen weniger Platz. Auch in einem Pflanzentrog bringen die Gräser ihre Wirkung zum Ausdruck. Hier sollte beachtet werden, in wie weit ein umpflanzen im Herbst und eine Lagerung im Plus-Null-Gradbereich notwendig ist. Wer sich mit dem Thema Gräser und Graslandschaften näher beschäftigt, wird bald die beeindruckende Wirkung erkennen und vielleicht so zum einen leidenschaftlichen Grasanhänger werden. Reaktionen mit Erfahrungen aus dem eigenen Gartenbereich sind immer willkommen!

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