Zeremonie der Buddha Weihe

Zeremonie der Buddha Weihe mit dem Bali Priester MangkuIn Asien und auf Bali im Besonderen, misst man der Gefühlswelt eine große Bedeutung bei. Worte und Gesten, die Empfindungen auslösen, sind von zentraler Wichtigkeit. Taucht man in die balinesische Gefühlswelt ein, versteht man schnell, wie sorgfältig man mit den eigenen Gefühlen und den Gefühlen der Mitmenschen umgeht. Manches ist unausgesprochen und wird doch von allen Beteiligten verstanden. Einfach erstaunlich, der Umgang mit nonverbaler Kommunikation. Dabei helfen auch die Götter, denen man mehrmals täglich die Aufmerksamkeit schenkt.

Auch materielle Dinge haben ihre "gefühlte" Bedeutung. Materie verfügt über bestimmte, ihr zugedachter Eigenschaften. Damit diese Eigenschaften ihre Wirkung entfalten können, werden in einer Zeremonie mit Ritualen durch den Priester Mangku diese Eigenschaften geweckt. Der Mangku ist eine von Gott auserwählte Person, welche diese Zeremonie ausüben darf. In einem lebendigen Stein oder Stück Holz, welches als Ausgangsmaterial für einen Buddha vorgesehen ist, ist das vollendete Werk bereits vorhanden. Der Künstler gibt der Materie ihre entsprechende Form, der Priester Mangku verleiht setzt die Energien und Kräfte frei.

Die Zeremonie der Weihe kann sowohl von einem männlichen Priester, wie auch von einer weiblichen Priesterin durchgeführt werden. Der weiß gekleidete Priester breitet zur Weihezeremonie die Opfergaben und das geweihte Wasser vor den Buddhaskulpturen aus. In der Sprache der Brahmanen werden Mantras gesprochen. Wer selbst an der Zeremonie der Weihe teilnimmt, nimmt den gleichfließenden Strom der gesprochenen Mantras auf. Das schellen der Opferglocken, der Duft der Räucherstäbchen, die Gleichmäßigkeit der gesprochenen Mantras wirkt auf das Umfeld und läßt die Energie fließen.

Wie wirkt das Gesetz des Universums bei der Buddhaweihe

In den Gesetzen des Universums gilt Folgendes: Gott und das Universum schwingen auf einer äußerst hohen Frequenz. Die Schwingung von Materie bewegt sich auf einer niederen Ebene. Die geistige Frequenz schwingt auf einem höheren Niveau, auf der höchsten Frequenz befindet sich die Spiritualität.
Menschliche Frequenzen schwingen auf einer bestimmten Ebene. Dies ist der Frequenzbereich, der in unsere menschliche Wahrnehmung fällt. Unhörbar und unsichtbar wird es, wenn es nur hoch genug schwingt. Die materielle Ebene wird verlassen und es schwingt quasi in der geistigen oder spirituellen Ebene weiter. Die Dinge werden unwahrnembar, wenn man die Frequenz der Schwingung erhöht und werden andersherum auf die materielle Ebene geführt, wenn man die Schwingung verlangsamt.

Ein geweihter Buddha bringt ganz besondere Eigenschaften an dem für ihn bestimmten Platz mit.  Seine ihm übertragene Frequenz, seine Kraft und Schwingung und seine Energie überträgt sich unmittelbar. Seine Aura wirkt auf seine Umgebung.