Wichtige Begriffe im Buddhismus

Asura


Asura ist der "Eifersüchtige Gott". Asura meint den von Neid und Eifersucht beherrschten Menschen. Der buddhistischen Lehre folgend, bewohnen die Asuras einen der sechs Daseinsbereiche, den sogenannten Gati.

Buddha


Buddha: Buddha heißt übersetzt "Der Erleuchtete".

Dharma


Dharma ist die die Lehre des Buddha, die jederzeit sichtbar, zeitlos, befreiend, wirklichkeitstreu und anwendbar sein soll. Die Kernelemente der buddhistischen Lehre sind in den vier Wahrheiten erfasst. Sie sollen von den Weisen der Welt jederzeit verstanden und gelehrt werden können.

Guru


Guru ist der spirituelle Meister. Der Guru weiß den richtigen Weg. Der spirituelle buddhistische Meister erläutert den suchenden Menschen Sinn und Zweck ihres Daseins und ihrer Existenz. Er gibt ihnen Hilfestellungen auf dem Weg der Selbstverwirklichung.

Kamma / Karma


Kamma/ Karma meint das Wirken, die Taten und die Absichten. Das Karma beeinflusst das Leben unserer Wiedergeburt. Alles, was wir tun, unsere Gedanken, Absichten und Worte hinterlassen in der Seele spuren und wirken sich auf unser Leben in der Wiedergeburt aus. 

Lotussitz


Im Lotussitz kreuzen sich die Füße soweit, daß sie auf dem gegenüberliegenden Oberschenkeln aufliegen. Die Lotussitzhaltung erfordert Gelenkigkeit und muss meist erlernt werden. Sie ist die typische Meditationshaltung der Yogis.

Mandala


Mandala ist ein Kreissymbol. Im Mandala werden Symbole dargestellt, mit denen man kosmische Kräfte erläutert. Mandalas werden auch als Meditationshilfe eingesetzt. Vor allem im Buddhismus der Tibeter haben Mandalas eine große Bedeutung.

Mantra


Mantra ist die Wiederholung von Wörtern oder Aussprüchen immer wiederkehrend und fortlaufend. Das Mantra kann gesungen, gesprochen oder auch still wiederholt werden. Durch die ständige Wiederholung soll der Einstieg in eine meditative Phase erleichtert werden.

Nibbana / Nirvana


Nibbana / Nirvana heißt Erlöschen. Das ist das vollendete Ziel im Buddhismus. Nibbana oder Nirvana ist die kosmische Vollkommenheit, ein überweltliches Dasein. Neid, Gier, Hass und alle anderen negativen Eigenschaften sind vollkommen abgefallen.

Paramati / Parami


Paramita / Parami meint die Tugenden der Vollkommenheit.. Es sind die Tugenden der Gebefreudigkeit (dana), Sittlichkeit (sila), Geduld (khanti), Tatkraft (viriya), Meditation (jhana) und der Weisheit (pannâ).

Silas


Silas sind die fünf buddhistischen Lebensregeln bzw. Gebote. Die buddhistischen Gebote sind derer anderer Religionen sehr ähnlich. Von Bedeutung ist immer auch, sich in der Vollkommenheit zu üben.

Sutta / Sutra


Sutta / Sutra: Die Suttas (Pali) bzw. Sutras (Sanskrit) sind die großen Reden des Buddha, die er als Lehrender gehalten hat. Manchmal sind damit auch seine Schüler gemeint. Die Sutten / Sutren wurden in fünf buddhistischen Werken (Nikayas) niedergeschrieben

Tanha


Tanha ist das "Begehren". Das Begehren ist die Grundlage allen Leidens. Mit dem Begehren wird der Kreislauf der Wiedergeburt eingeleitet und fortgesetzt. Es werden sechs Arten des Begehrens unterschieden: nach Formen, Tönen, Düften, Geschmack, Körpereindrücken und Geistobjekten. Darüberhinaus gibt es das sinnliche Begehren und das Begehren nach feinkörperlichem Dasein, sowie das Begehren nach unkörperlichem Dasein.

Tantra 


Tantra wurde bei uns als die tantrische Lehre der Sexulität und Sexualpraktiken bekannt, während derer man zum kosmischen Höhepunkt gelangen soll.

 Tara


Tara hat viele Bedeutungen. Tara ist zunächst der Stern, auch Fixstern und damit Wegführer.
Letztlich ist Tara die göttliche Mutter und damit die höchste weibliche Form der göttlichen Hoheit.  

Yoga


Yoga ist der Weg zur Erkenntnis. Unter EInsatz von Körper- und Atemübungen soll dieser Weg erleichtert werden. Unterschieden werden verschiedene Yoga-Formen, wie zum Beispiel Kundalini-Yoga, Hatha-Yoga

Zazen


Zazen ist ein wesentliches Element im Zen. Frei von Gedanken verweilt man in einem Zustand vollkommener Ruhe und Aufmerksamkeit. Der Meditierende kann in den Zustand vollkommener Erkenntnis vordringen.