Gräser und Gartenskulpturen liegen im Trend
Gräser erfreuen sich in den letzten Jahren in der Gartenlandschaft zunehmender Beliebheit. Gräser, die so vielfältig in ihrer Ausführung und ihren Einsatzmöglichkeiten sind, liegen im Trend. Das bevorstehende Gartenjahr verspricht ein besonders "grastrendiges" Jahr zu werden. Jetzt wird es Zeit, die ersten warmen Tage des Frühsommers zu nutzen und ein Gartenkonzept für die neue Gartensaison zurecht zu legen. Ein Arrangement aus Gräsern, Wasserelementen und inszenierten Gartenfiguren schafft im heimischen Garten eine Wohlfühlatmosphäre mit Asiafeeling.

Gras ist mehr als nur ein Stück Rasen
Gräser und Steinfiguren am Gartenteich
Wer einen Gartenteich besitzt, hat es anhand der Vielfalt an Wassergräsern nicht leicht, die richtige Auswahl zu treffen. Anders herum gesagt, ist die Auswahl an Wassergräsern schier unerschöpflich. Man kann unter zahlreichen, der Boden- und Wasserbeschaffenheit entsprechend adäquaten Gräsern wählen. Im seichten Uferbereich lassen sich andere Grassorten anpflanzen, als in tieferen Wasserzonen. Die Gräser im Gartenteich, die zur Reinigung des Wassers von Nutzen sein können, erfüllen für den Betrachter natürlich auch optische Zwecke. Ziel ist es, dass die Uferzone des Gartenteichs harmonisch in den festen Gartenboden übergeht. Die Gräser können aber auch eine optische Abgrenzung darstellen, zum Beispiel wenn eine Trennung zum Nachbargrundstück gewünscht ist.
Möchte man die Wasserlandschaft mittels plätschernder Sprudel inszenieren, empfiehlt sich der Einsatz von wasserspeienden Buddha oder Dewi Skulpturen. Manche Gartenfiguren verfügen bereits über eine Bohrung durch die ein Schlauch geführt werden kann Der Anschluss einer Wasserpumpe, die es sehr gut sortiert in jeder Preisklasse im Baumarkt zu erwerben gibt, ist einfach. Die wasserspeiende Statue am Gartenteich inmitten von Gräsern platziert, schafft eine außergewöhnliche Atmosphäre der Entspannung für Auge und Ohr. Das Plätschern des Wassers hat eine beruhigende Wirkung auf das persönliche Empfinden. So lässt sich der Asiagarten mit wenigen einfachen Mitteln in unserem heimischen Reich schaffen. Nebenbei wird durch die Umwälzung des Wassers reichhaltiger Sauerstoff in den Gartenteich transportiert. Wer Fische, vielleicht Kois im Gartenteich hält, sorgt so für lebendiges Wasser.

Gartenfiguren inmitten immergründer Graslandschaften
Immergrüne Gräser stellen einen beeindruckenden Kontrast zu der kargen Landschaft während der Winterzeit dar. Hier muss beachtet werden, dass manche Gräser im Herbst ihre Farbe wie die Blätter eines Baumes und dann im Winter braun sind. Andere Grassorten behalten ihre grüne Farbe ganzjährig. Alle Gräser haben ihren eigenen und individuellen Charme, mit dem sie das Gesamtbild des Gartens in eine Zauberlandschaft versetzen. Der aktuelle Gartentrend geht hin zu einer bunten Mischung aus verschiedenen Grassorten. Am besten werden verschiedene Gräser in einzelnen Bereichen des Gartens arrangiert. Diese können gut mit Sanddünen, großen Steinen oder Wegplatten angelegt werden. So entsteht eine Gartenlandschaft, welcher sich Auge und Seele gerne hingeben. In hochgewachsenen Grasgruppen wird eine Gartenfigur einen schönen Überraschungseffekt auslösen. Zum Beispiel die Göttin Dewi als Gartenfigur oder ein stehender Steinbuddha können hier beeindrucken. Immergrüne Gräser aus Asien halten in den letzten Jahren in vielen Varianten Einzug in unsere Gärten. Im Asiagarten sind immergrüne Gräser selbstverständlich. Asiatische Steinstatuen, wie Buddhafiguren und Osterinselskulpturen, verbinden sich mit Bambus und Graslandschaften zu einer traumhaften Gartenkulisse. So bekommt der heimische Garten eine wohlfühlige Atmosphäre mit einem ticken Asiafeeling. Versteckt unter mannshohen Gräsern wecken Steinfiguren wie ein Buddha, der Elefantengott Ganesha oder die Göttin Shiva, inspirierende Gedanken.

Gräser in Steintrögen
Auch in Blumenkübeln und Töpfen geben die Gräser ein beeindruckendes Bild von sich. Auf der Terrasse oder auf den Balkon schafft man sich eine entspannte Atmosphäre. Von Vorteil ist, dass die meisten Gräser in Blumentöpfen gut zurück zu schneiden sind. Das verschafft Vorteile, wenn die Blumentöpfe im Winter eingelagert werden müssen. So lassen sich die Töpfe während der Einlagerung im Winter gut übereinander stapeln und brauchen weniger Platz. Auch in einem Pflanzentrog bringen die Gräser ihre Wirkung zum Ausdruck. Hier sollte beachtet werden, in wie weit ein umpflanzen im Herbst und eine Lagerung im Plus-Null-Gradbereich notwendig ist. Wer sich mit dem Thema Gräser und Graslandschaften näher beschäftigt, wird bald die beeindruckende Wirkung erkennen und vielleicht so zum einen leidenschaftlichen Grasanhänger werden. Reaktionen mit Erfahrungen aus dem eigenen Gartenbereich sind immer willkommen!